Kilometer für Kids 2016

Kilometer für Kids 2016 – Multisportevent in Baden-Württemberg

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Auch in diesem Jahr war es unser Ziel in einem weiteren Bundesland, diesmal Baden-Württemberg, mit sportlichen Leistungen Gutes zu tun. Im Gegensatz zu den Vorjahren ging es diesmal besonders um die Möglichkeit für Externe an unterschiedlichen kleinen Events teilzunehmen. Aufgeteilt auf 3 Tage waren Events in Konstanz (Schwimmen), Tübingen (Kanu und Mountainbike), Stuttgart (Inliner und Rennrad) und Tannheim (Laufen) geplant. Der Spendenerlös sollte, wie schon in den vergangenen Jahren Herzenssache e.V. zu Gute kommen, die hiermit ein Projekt an der Kinderkrebs Nachsorgeklinik in Tannheim unterstützen möchten. Nach langer Planung ging es am 10. Juni um 18:30 Uhr in Konstanz im Freibad Hörnle bei (noch) bestem Sommerweiter zum ASC Konstanz Benefizschwimmen mit ca. 20 Sportlerinnen und Sportlern, die entweder eine kleine (250m) oder eine große (400m) Runde wählen konnten. Insgesamt legten die Schwimmer in den 90 Minuten knapp 31km zurück.

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Früh am zweiten Tag ging es dann auf in Richtung Tübingen, wo allerdings die erste Hiobsbotschaft dieses Tages auf uns wartete. Zwar war das Wetter zunächst einigermaßen gut, aber leider war der Neckar aufgrund der andauernden Regenfälle der letzten Wochen nicht mit dem Kanu befahrbar. Das war sehr schade, da hier auch eine Gruppe Kinder und Jugendliche der Klinik Tannheim teilgenommen hätten. So machen wir uns direkt (zu zweit) auf die MTB Runde durch den Stadtwald einmal „Rund um Tübingen“.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten den Weg zu finden hatten wir eine wirklich tolle Runde bei weiterhin schönem Wetter und erreichten nach gut 2,5h und 40 km wieder das Auto in der Innenstadt, wo Tobias und Isabel schon auf unsere Weiterreise nach Stuttgart vorbereitet warteten. Gerade hatten wir die Unmengen an Kleidung, Koffern und Sportmaterial wieder in den Bus gepackt, kam was kommen musste…erste Tropfen auf der Windschutzscheibe…

…was sich bis Stuttgart immer mehr hochschaukelte, bis es dermaßen von oben wie aus Eimern goss (+ Gewitter, siehe Foto), dass wir uns über die Inliner-Runde in der Innenstadt Gedanken machen mussten. Für mich war allerdings sofort klar, dass nach der Paddel-Absage nicht auch die Inlinertour ins Wasser fallen dort. So schloss ich kurzerhand den Kompromiss das Event in der Stadt abzusagen und in die Nähe des Hotels zu verlegen! Gesagt – getan! Ich schnallte mir die ich sage mal „etwas fremden“ Rollen unter die Füße und rollte planlos weg in Richtung Felder und Wiesen! Auf und ab fuhr ich dort drei große Runden und blieb sogar einigermaßen trocken bis mich mein Team auf der vierten Runde besorgt anrief, wo ich den bliebe? Ich war so im Rausch, dass ich die Zeit total vergessen hatte und nach fast 90 Minuten rollte ich dann (unfallfrei!) wieder zurück zum Hotel. Der krönende Abschluss dieses zweiten Eventtages war unser gemeinsames Teamessen mit leckeren Burgern in der Stuttgarter Innenstadt.

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So lecker und gesellig der Abend auch war, eines änderte sich nicht – im Gegenteil, es wurde schlimmer – das Wetter! Immer mehr Regen braute sich über dem Norden und Westen von BaWü zusammen, sodass Sebastian und ich am Sonntag morgen um 08:30 Uhr bereits nass auf die ca. 100km lange Radstrecke von Stuttgart nach Freudenstadt starteten.

Erst entlang der Autobahn in Richtung Calw radelten wir durch das eigentlich sehr schöne Nagoldtal, wo wir aufgrund des schlechten Wetters eine Pause angesetzt hatten. Ich bin nicht scheu, auch bei Regen zu fahren, aber an diesem Sonntag morgen war es wirklich sehr nass und unangenehm. Zu alldem musste ich bereits vor der Fahrt feststellen, dass ich meine Rennradschuhe vergessen hatte und ich kurzerhand auf die deutlich schwerere MTB Variante wechseln musste. Erst auf den letzten Kilometern hinauf nach Freudenstadt wurde es trockener und ich kam dort ohne Regen an. Die nächsten 100km waren geschafft und es stand, hoffentlich ohne Nass von oben, nur noch eine Disziplin an: Halbmarathon von Schwenningen bis zur Kinderklinik Tannheim.

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Am Start in Schwenningen angekommen, waren wir sehr positiv überrascht, dass sich dort, wie schon am Freitag, knapp 20 Leute versammelt hatten, um Kilometer für Kids ein tolles Finale zu bereiten. Für mich persönlich war es eine besonders große, denn meine Eltern hatten sich kurzfristig entschlossen bis hierher zu fahren und ebenso teilzunehmen. So liefen wir knapp 2,5 Stunden durch den Schwarzwald in Richtung Klinik, wo wir mit Applaus und viel gutem Essen empfangen wurden. Es war mal wieder ein tolles Event und wir freuen uns sehr auf das kommende Jahr.

EIN RIESIGES DANKESCHÖN AN ALLE UNTERSTÜTZER UND GÖNNER VON
KILOMETER FÜR KIDS!

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Artikel_Südkurier

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