Reflektion: Kilometer für Kids: Rund um Rheinland Pfalz, Vollgas in Tübingen und Odyssee beim Heimrennen am Bostalsee – Die zweite Saisonhilfe bietet viele Emotionen, Schmerzen und persönliche Höhepunkte… und endet mit dem Marathon in Berlin!

Schon wenige Tage nach den ersten Höhepunkten im Kraichgau und bei der Challenge in Heilbronn fiel der Fokus auf das diesjährige Spendenevent „Kilometer für Kids“ bei welchem ich eine bisher für mich unmöglich vorstellbare Radleistung über 3,5 Tage rund um mein Heimat-Bundesland Rheinland Pfalz (ca. 1000km mit 13000 Höhenmetern) zugunsten von Kindern, Jugendlichen und einer Ersthelfer Gruppe aus der Region Trier mit meinem Team gemeistert habe. Es war wieder eine besondere Tour mit vielen Höhen und Tiefen, aber eben genau das, was ein „Abenteurer“ mit seinem unersetzlichen Team erleben möchte. Auch in diesem Jahr haben wir im Anschluss einen sehr hohen Betrag von knapp über 3000 € an die Hilfsorganisationen übergeben und sind sehr glücklich anderen Menschen mithilfe unseres Talents helfen zu können.

Doch selbst nach diesen unglaublich spannenden und faszinierenden Tagen war mein Erlebnishunger noch nicht gestillt. Zum ersten Mal wollte ich an meinem Heimrennen am Bostalsee teilnehmen, um dort endlich meine vielen harten Trainingsstunden zu belohnen. Parallel dazu bereite ich mich nun schon seit mehreren Wochen auf den Berlin Marathon vor, den ich am kommenden Sonntag in unserer Hauptstadt als weiteres Highlight in meiner bisherigen „Laufbahn“ erleben darf.

Nun aber zurück zum Heimrennen…nachdem ich die Deutsche Hochschulmeisterschaft (Platz 38. In einem sehr stark besetzen Sprint Starterfeld in Tübingen) als kurzes Intermezzo zur Sprint Disziplin als letzten Formcheck für mich als sehr erfolgreich beendet hatte ging ich sehr positiv gestimmt in die finale Vorbereitung, bis der Wettkampftag endlich vor der Türe stand! Ein letztes Mal die Ärmel hochkrempeln, konzentrieren und vor allem Triathlonluft in der Saison 2015 genießen…Alles begann super, zwar hatte ich beim Schwimmen die Spitzengruppe verpasst, kam aber nach 1,9km als 8. Aus dem Wasser, konnte am schnellsten wechseln und war nach der ersten Runde auf die 2. Position des Gesamtfeldes vorgefahren. Leider wurde dieser „Mini-Erfolg“ durch eine falsche Umleitung eines Streckenposten auf die Olympische Distanz Strecke zunichte gemacht, sodass ich nicht nur ca. 3 km und 7 Minuten Verlust einstecken musste, sondern zudem den kleinen Anstieg bei Neunkirchen nochmals hochfahren durfte. Als 11. ging ich dann wieder zurück und konnte nochmals bis auf Platz 5. vorfahren, den ich aufgrund schwindender Kräfte nicht ganz halten konnte, sodass im Endeffekt Platz 8. im Gesamtfeld und der Sieg meiner AK raussprang. Leider hat diese Fehlleitung mein wirklich sehr zufriedenstellendes und einwandfreies Rennen etwas gemindert, da sicherlich eine Topplatzierung dabei rausgesprungen wäre. Naja aber es nutzt ja alles nichts; zum Ende der Saison gibt’s wie immer einen Stadtmarathon als Sahnehäubchen, um dieses tolle Jahr zu unterstreichen. In diesem Jahr habe ich das Glück, zum Berlin Marathon zugelassen zu sein und unsere Hauptstadt laufend zu „erkunden“. Am kommenden Sonntag möchte ich neben viel Spass, die laufende Saison nochmals belohnen und dankend für alle Laufen, die mich 2015 so gigantisch unterstützt haben! Ihr seid die Größten!

Written by: Katrin Mattmann

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